Heißausbildung

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Am 02.11.2018 nahmen sieben Kameraden unserer Feuerwehr an einer Atemschutzausbildung in Stockerau teil. Die Heißausbildung in der gasbefeuerten Wärmegewöhnungsanlage ist eine weiterführende Ausbildung nach Absolvierung des Atemschutzlehrgangs und dient zur Übung der Tätigkeiten im Innenangriff unter realen Bedingungen.

Zu Beginn der Ausbildung wurde die richtige Handhabung des Hohlstrahlrohrs sowie der richtige Türcheck besprochen. Dies wurde den Teilnehmern bereits beim Atemschutzlehrgang gelehrt, zur Festigung des Wissens jedoch wiederholt.

Anschließend haben sich die Kameraden mit voller Schutzausrüstung zusammen mit den Ausbildnern und einer Wärmebildkamera in den Container begeben. Kurz darauf wurde der Raum auf ca. 150° C aufgeheizt. Hierbei wurden die Teilnehmer an die Hitze gewöhnt, außerdem konnte sich jeder mit der Wärmebildkamera vertraut machen.

Nach der Wärmegewöhnung haben sich die Trupps zu einem Stationsbetrieb begeben. Jeder Trupp musste drei Szenarien abarbeiten, wobei zu Beginn eine Gasflasche gekühlt und anschließend abgedreht werden musste, um den Brand zu stoppen.

Als nächstes musste sich der Atemschutztrupp in den nächsten Raum begeben. Dabei war zu beachten, dass man keine Informationen über das Objekt hat. Nachdem der Türcheck durchgeführt wurde und der Raum sicher betreten werden konnte, wurde ein Flashover simuliert. Bei einem Flashover handelt sich um ein schlagartiges Übergreifen eines Brandes auf die Oberfläche aller brennbaren Stoffe eines Brandraumes.
Nachdem dieser abgewandt wurde, konnte sich der Trupp zur letzten Station gegeben. Bei dieser wurde das Ablöschen eines Brandes und die daraus folgende Hitze von ca. 300° C durch den Wasserdampf gezeigt.

Nach ca. 15 Minuten konnten die Kameraden den Container wieder verlassen. Anschließend gab es noch eine kurze Nachbesprechung mit dem Ausbildner bevor die Ausbildung beendet wurde.