Verkehrsunfall L6

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Am 29.09.2022 gegen 10 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Deutsch-Wagram via Sirene zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die L6 im Gemeindegebiet Deutsch-Wagram alarmiert.

Am Einsatzort eingetroffen und nach erster Erkundung der Unfallstelle durch den Einsatzleiter musste festgestellt werden, dass es sich um zwei eingeklemmte Personen gehandelt hat. Ein PKW in Fahrtrichtung Parbasdorf kollidierte aus bislang unbekannter Ursache mit einem entgegenkommenden LKW, welcher in Fahrtrichtung Deutsch-Wagram unterwegs war.
Durch den heftigen Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurde der LKW samt Aufleger um 180 Grad gedreht und blieb auf der Fahrerseite in Fahrtrichtung Parbasdorf zum Liegen. Der LKW-Fahrer wurde dabei nicht verletzt. Der PKW wurde in das dort angrenzende Feld geschleudert.

Nach dem Aufbau des Brandschutzes und des Sichern des PKW gegen Abrutschen mittels Stabfast, wurde mit der Menschenrettung begonnen. Die Beifahrerin konnte mittels hydraulischem Spreizer und Schere aus dem Fahrzeug beifahrerseitig befreit werden. Der Lenker des Pkws konnte durch die Rettungskräfte nur mehr leblos aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Parallel zu der Menschenrettung wurde durch die ebenfalls anwesenden Kameraden der Feuerwehr Parbasdorf und Markgrafneusiedl der auf der Seite liegende LKW gesichert und die vom LKW ausgetretenen Flüssigkeiten gebunden. Da jedoch ein Großteil der Betriebsmittel im Erdreich und dem dortigen Kanal versank, wurde auch der Journaldienst der BH Gänserndorf über besagten Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. (Fachgebiet Umweltrecht).

Weitere Schritte werden durch die BH Gänserndorf angeordnet. Die Bergung des LKW wurde durch eine in Wien ansässige Fachfirma durchgeführt. Der PKW wurde durch eine ortsansässige Firma aus Deutsch-Wagram abgeschleppt. Die Fahrbahn wurde durch eine Spezialfirma gereinigt.

Anwesende Rettungskräfte: FF DW, FF Parbasdorf, FF Markgrafneusiedl, Rotes Kreuz, Christophorus, Polizei, Straßenmeisterei Gänserndorf, BH Umweltrecht
Die Einsatzdauer belief sich auf ca. sechs Stunden. 15 Kameraden der FF Deutsch-Wagram befanden sich im Einsatz.

Die Feuerwehr Deutsch-Wagram richtet allen Hinterbliebenen ihr aufrichtiges Beileid aus.